12.03.2019 | Gesundheit Grippewelle in Bayern hält an: Diese Regionen sind am stärksten betroffen

Die Grippewelle hat Bayern dieses Jahr heftig getroffen. Und sie ist noch nicht vorbei. Welche Regionen besonders betroffen sind, könnt ihr hier checken.

Foto: dpa

Die Grippewelle in Bayern dauert an. Nach aktuellen Zahlen des Robert Koch Instituts sind einige Regionen im Freistaat besonders stark betroffen.

In diesen Landkreisen/Städten sind die Fallzahlen zum Teil „stark erhöht“:
  • Bamberg
  • Kempten
  • München
  • Nürnberg
  • Oberallgäu
  • Würzburg
In diesen Landkreisen/Städten sind die Fallzahlen „deutlich erhöht“:
  • Bad Kissingen
  • Eichstätt
  • Erlangen-Höchstadt
  • Fürth
  • Ingolstadt
  • Kaufbeuren
  • Kelheim
  • Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
  • Ostallgäu
  • Rosenheim
  • Unterallgäu

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Grippe in Bayern: aktuelle Zahlen

Insgesamt wurden in dieser Grippesaison bis jetzt 29.106 Influenza-Fälle in Bayern gemeldet (Stand 04.03.2019). Die meisten Fälle kamen nach Daten des Robert Koch Instituts seit Februar hinzu. 

Schutz gegen Grippe: Das hilft

Wer einige Grundregeln im Alltag beachtet, kann das Gripperisiko deutlich reduzieren. Ärzte raten:

  • häufig Hände waschen (mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife an Handflächen und Fingerzwischenräumen)
  • mit Händen nicht ins Gesicht greifen
  • wenig Händeschütteln

Mediziner verweisen darüber hinaus auf Impfungen gegen Influenza, die jährlich an die sich verändernden Viren angepasst werden. Einen hundertprozentigen Schutz gegen Grippe bietet die Impfung allerdings auch nicht.

Hände waschen in 5 Schritten:

  • <p>So wascht ihr eure Hände garantiert gründlich:&nbsp;</p>

    So wascht ihr eure Hände garantiert gründlich: 

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Grippe oder Erkältung: Was sind die Unterschiede?
  • Die Grippe tritt schlagartig auf und bringt starke Beschwerden. Eine Erkältung verläuft schleichend.
  • Bei einer Grippe kommt es zu Fieber (38 bis 41 Grad Körpertemperatur). Ein grippaler Infekt bringt meist nur eine leichte Temperaturerhöhung.
  • Grippe bringt brennenden Husten mit sich, der Brustkorb tut weh. Bei grippalen Infekten ist der Husten eher schleimig.
  • Wer eine Grippe hat, wird todmüde und schwach. Bei einem grippalen Infekt fühlt sich der Patient schlapp, aber nicht extrem abgeschlagen.
  • Grippe führt oft zu starken Schmerzen in Kopf, Gelenken und Muskeln am ganzen Körper. Bei einer Erkältung strahlen Schmerzen nicht auf den ganzen Körper aus.