17.03.2017 | Gesundheit So erkennt und behandelt ihr eine Pollenallergie richtig

Mit dem Frühling sprießen auch die Blumen auf den Feldern. Super schön, wäre da nicht die juckende Nase und die tränenden Augen! ​Damit ihr trotz Pollenflug die schöne Zeit des Jahres genießen können, haben wir ein paar Tipps:

Diese Symptome deuten auf eine Pollenallergie hin

Leider kann eine Allergie – egal um welche Art es sich handelt – sehr plötzlich auftreten. Selbst wenn ihr letztes Jahr noch nichts bemerkt habt, kann sich das unter Umständen dieses Jahr ändern. Andere Menschen wiederum merken nie etwas davon. Damit ihr für alle Fälle gerüstet seid – das sind die häufigsten Symptome einer Pollenallergie / Heuschnupfen:

  • Niesanfälle
  • Juckende, brennende oder entzündete Augen
  • Husten oder Halsschmerzen
  • Juckreiz und Brennen der Mundschleimhaut
  • Starker, fließender Schnupfen
  • Atembeschwerden

Einige dieser Symptome können natürlich auch bei einer gewöhnlichen Erkältung auftreten. Beobachtet ihr die Merkmale jedoch hauptsächlich im Freien zwischen April und August, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Heuschnupfen. Dann ist es das Beste, wenn ihr einen Arzt aufsucht.

Früherkennung bei Pollenallergie ist das Allerwichtigste

Etwa 13 Millionen Deutsche haben Heuschnupfen. Nur die wenigsten davon wissen, wie sie ihre Allergie dauerhaft besiegen können. Die meisten Medikamente bekämpfen nur die Beschwerden und nicht die Ursache.

Tipps, die ihr im Alltag umsetzen, und damit eure/n Pollenallergie/Heuschnupfen lindern könnt, in unserer Bildergalerie!

Weitere Tipps bei Heuschnupfen:

Lebensmittel gegen Heuschnupfen

Die Top 3 der Lebensmittel gegen Heuschnupfen sind: Brokkoli, Brennnessel und Zitrusfrüchte. Brokkoli ist reich an entzündungshemmendem Vitamin C, genauso wie Zitrusfrüchte. Außerdem kann er mit seinem hohen Gehalt an antioxidativen Senfölglykosiden verstopfte Nasennebenhöhlen befreien. Auch die Brennnessel lindert Entzündungen.

Tabletten oder Tropfen

Viele Betroffenen haben die Symptome nur in abgeschwächter Form, die den Alltag nicht allzu sehr beeinflussen. In diesem Fall können auch Tabletten oder Tropfen helfen, die ihr unter der Zunge zergehen lassen könnt. Das Rezept für solch ein Antihistaminikum verschreibt der Hausarzt.

Eine beliebte Therapieform ist die Hyposensibilisierung

Eine Hyposensibilisierung ist im Grunde nichts anderes als eine Impfung. Dabei wird der Körper in langsamen Schritten an das Allergen gewöhnt, das die Niesattacken und den Schnupfen auslöst. Es sind mehrere Spritzen notwendig. Insgesamt dauert diese Therapie bis zu drei Jahre. In der Anfangsphase bekommt ihr wöchentlich eine Spritze, danach nur noch monatlich.

Je früher ihr die Pollenallergie erkennt und behandeln lasst, desto besser schlägt die Hyposensibilisierung an. In den meisten Fällen treten danach keine Probleme mehr auf. Die Kosten werden von den meisten Krankenkassen übernommen. 

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