08.08.2022 | Reise Bayerns Lieblingsurlaubsland: Diese Dinge sind für Reisende in Italien verboten

In Rom auf der Spanischen Treppe sitzen oder eine Pizza vor Kolosseum essen – klingt doch entspannt. Leider ist das keine gute Idee. Warum das so ist und welche Dinge in Italien verboten sind, lest ihr hier.

Foto: Dan Novac/unsplash

In Italien sind so manche Dinge verboten, die für euch vielleicht erst einmal ganz harmlos klingen. Damit ihr keine Strafen zahlen müsst, für Sachen, die für euch ganz banal scheinen, haben wir für euch die Regeln zusammengefasst. Denn reisereporter.de warnt vor folgenden Dingen, die ihr in Italien lieber nicht tun solltet:

1. Essen und trinken vor Sehenswürdigkeiten

Reisen macht bekanntlich hungrig, warum als nicht eine Pizza holen und vor den Trevi Brunnen in Rom setzen? Doch eben das ist in Italien verboten, jedenfalls das „übermäßige“ Essen und Trinken vor historischen Sehenswürdigkeiten. Doch was genau mit „übermäßig“ gemeint ist, ist wohl Auslegungssache. Vor allem solltet ihr darauf achten, keine Flecken oder Müll zu hinterlassen, denn sonst gibt es einen Platzverweis.

2. Muscheln und Sand mitnehmen

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Sand, Steine oder Muscheln als Souvenir aus dem Italien-Urlaub mitzunehmen kann teuer werden. Wenn ihr erwischt werdet, müsst ihr mit Strafen zwischen 500 und 3000 Euro rechnen. Doch viele wissen das nicht und füllen jeden Sommer Sand in Flaschen. So waren im Juni 2022 zwei Frauen auf Sardinien mit fast 220 Steinen sowie rund 160 Muscheln von verschiedenen Stränden festgenommen worden, schreibt reisereporter.de.

3. Fotos mit Straßenkünstlern

Kostümierte Straßenkünstler dürfen kein Geld mehr für Fotos nehmen. Denn wenn sich die Straßenkünstler nicht daran halten, müssen sie nämlich bis zu 400 Euro Strafe zahlen. 

4. Alkohol trinken

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Damit sich die Touristen nicht im betrunkenen Zustand aufführen sind geführte Bar-Touren in großen Gruppen verboten. Bei einem Verstoß gibt es ein Bußgelder sowohl für Anbieter als auch Touristen. Außerdem ist in einer neuen Polizeiverordnung geregelt, dass Urlauber zwischen 22 und 7 Uhr keinen Alkohol in der Öffentlichkeit trinken dürfen. Auch Bars dürfen nur noch bis 2 Uhr morgens alkoholische Getränke ausschenken, so das Portal reisereporter.de. In Genua ist es im historischen Zentrum verboten, alko­ho­li­sche Ge­tränke offen mit sich zu tragen. Flaschen dürfen nur in Taschen, also nicht sichtbar, transportiert werden. Wer sich nicht an das Verbot hält, muss mit einer Geldstrafe von bis zu 500 Euro rechnen.

5. Im Springbrunnen baden

Die heißen italienischen Sommertage laden oft dazu ein, sich in einem der vielen Brunnen abzukühlen. Doch das Baden in Brunnen ist in ganz Italien nicht gestattet. Das gilt auch für Tiere. Wer das Verbot ignoriert, muss bis zu 450 Euro Strafe zahlen.

6. Auf der Spanischen Treppe in Rom sitzen

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Seit Sommer 2019 ist es verboten sich auf die Stufen der berühmten Spanischen Treppe in Rom zu setzen. Wer trotzdem Platz nimmt, muss mit einer Geldstrafe bis zu 400 Euro rechnen. Übrigens: auch Koffer oder Kinderwagen dürfen nicht über die Stufen gezogen werden.

7. Winterreifen im Sommer

Wichtig für Reisen mit dem Auto: In Italien dürfen bestimmte Winter- oder Ganzjahresreifen im Sommer nicht mehr verwendet werden. Wenn ihr wissen wollt, ob eure Reifen zwischen dem 16. Mai und dem 15. Oktober verwendet werden dürfen, müsst ihr den auf den Reifen befindlichen Geschwindigkeitsindex mit dem in der Zulassungsbescheinigung Teil eins eingetragenen Index vergleichen. Wie das genau geht, erklärt der ADAC hier. Wenn ihr euch nicht an das Verbot haltet und erwischt werdet, müsst ihr mit einem Bußgeld zwischen 419 und 1682 Euro rechnen.

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