07.02.2019 | Reise Günstig Ski fahren und Snowboarden: Die Top-Skigebiete im Preis-Check

Skipässe können richtig ins Geld gehen und schnell den Pistenspaß trüben. Damit euch das nicht passiert, sagen wir euch, welche Skigebiete in Deutschland, Österreich und der Schweiz am günstigsten sind und wie ihr sonst noch sparen könnt im Skiurlaub.

Bahnen ziehen auf Pulverschnee-Pisten und Germknödel auf urigen Hütten genießen. Ein Skiurlaub ist schon was Feines! Allerdings ist Ski oder Snowboard fahren oft auch mit einigen Kosten verbunden. Insbesondere der Skipass schlägt teuer zu Buche. Da lohnt häufig ein Preisvergleich der Skigebiete. 

Welches Skigebiet ist am günstigsten? 

Das Verbraucher- und Ratgeberportal Sparwelt.de hat für Deutschland, Österreich und die Schweiz die Kosten für den Skipass für die jeweils neun beliebtesten Skigebiete verglichen und Spartipps zusammengestellt. Auf die Piste, fertig, los!

Große Unterschiede in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Für den Vergleich wurden Skipässe mit einer Gültigkeit von sechs Tagen gewählt. In Deutschland sind die Pisten vergleichsweise kurz, aber auch preiswerter: Deutschland ist mit einem Durchschnittspreis von 198,25 Euro für Erwachsene (EW) und 106,63 Euro für Kinder (K) deutlich günstiger als Österreich (268,54 Euro EW und 147,87 Euro K). Am teuersten ist die Schweiz mit 308,52 Euro für Erwachsene (129,86 Euro für Kinder).

Hier fahren Kinder besonders günstig

Im deutschen Skigebiet Oberjoch Bad Hindelang und in der Jungfrau Ski Region Grindelwald fahren Kinder besonders günstig. Für sie muss nur die Hälfte der Kosten eines Erwachsenen-Skipasses bezahlt werden. In den anderen Skiregionen liegen die Preise deutlich höher (bis zu 30 Prozent): Das teuerste Skigebiet für Urlaube mit Kindern ist Flins, Laax und Falera in der Schweiz. Hier werden 405,47 Euro (EW) bzw. 144 Euro für einen sechs-tägigen Kinder-Skipass veranschlagt.

Hier stimmt der Gesamtpreis

Die günstigsten Skigebiete sind: Balderschwang in Deutschland (129,50 Euro EW; 86,50 Euro K), die Ski Arena Andermatt-Sedrun in der Schweiz (216,49 Euro EW; 78,96 Euro K) und Obertauern in Österreich (221,50 Euro EW; 122,50 Euro K). Während das Skigebiet Obertauern auch gleichzeitig das kleinste Gebiet ist, gehört Balderschwang mit 40 Pistenkilometern schon zu den mittelgroßen der in Deutschland getesteten Skigebiete. 

Die längsten von Sparwelt.de verglichenen Pisten Deutschlands sind gerade einmal so lang wie die kürzesten Pisten in Österreich (100 km Obertauern und 144 km Sölden) und in der Schweiz (102 km in Davos Klosters Parsenn und 120 km in der Ski Arena Andermatt-Sedrun).

Weitere Sparmöglichkeiten und Rabatte

Wer bereits vorab online seinen Skipass bucht, kann Schnäppchen machen. Auch wer die Skiausrüstung vorher online reserviert, erspart sich nicht nur unnötige Wartezeiten, sondern kann auch bei den Ausleihgebühren sparen.

Dagegen müssen alle, die in der Hochsaison den Skipass erst morgens an der Liftkasse kaufen, tiefer in die Tasche greifen und auch lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Wer zeitlich flexibel ist, sollte sich mit den dynamischen Preismodellen genauer auseinandersetzen und auch die Nebensaison als Urlaubszeitraum in Betracht ziehen, da hier die Preismodelle deutlich günstiger sind.

Viele Skigebiete bieten darüber hinaus Pauschalreisen an: Wer Hotel, Transfer und Skipass zusammen kauft, kann sparen. Darüber hinaus gibt es Familienwochen, Kinder-Wochenenden und andere Themen-Sparangebote wie die „Ladies Night“ oder die „Weiße Woche“, bei denen der Skipass günstiger angeboten wird oder mit anderen Leistungsangeboten verrechnet wird.

Zu den Quellen:

Recherche der Skipass-Preise und weitere Informationen auf den Webseiten der Anbieter im Zeitraum 07.01. bis 14.01.2019. Für die dynamischen Skipässe wurde der Zeitraum 25.01. bis 31.01.2019 zugrunde gelegt.

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