13.06.2019 | Verbraucherschutz Gegen #Verpackungswahnsinn: Dieser neue Preis zeigt Plastiksünden auf

​Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat jetzt den Negativpreis „Goldener Geier“ ins Leben gerufen. Dabei werden die unsinnigsten Einweg-Plastikverpackungen nominiert. Die Idee: Wer einkaufen geht, soll Fotos von Produkten machen, die besonders unökologisch verpackt sind und das Bild über die sozialen Medien teilen.

Foto: Deutsche Umwelthilfe (DUH)

Verpackungsmüll aus Plastik hat sich in den vergangenen 25 Jahren von 19 auf 37 kg pro Kopf und Jahr verdoppelt. Die Deutsche Umwelthilfe führt jetzt den Negativpreis „Goldener Geier ein, um auf den alltäglichen Verpackungswahnsinn aufmerksam zu machen und den Plastikmüllberg zu verringern.

#Verpackungswahnsinn: So wird das Netz aufmerksam auf Plastik-Sünder

Die DUH ruft Verbraucher dazu auf, beim täglichen Einkauf die absurdesten Einweg-Plastikverpackungen zu fotografieren und unter dem Hashtag #Verpackungswahnsinn in den sozialen Medien auf Twitter, Instagram und Facebook zu posten. Aus den übermittelten Nominierungen wird die DUH Mitte Juli 2019 die meist genannten Einweg-Verpackungen auswählen und in die öffentliche Endabstimmung geben.

Der Hersteller bzw. Händler der unsinnigsten Verpackung erhält den „Goldenen Geier“ und wird dann durch eine Petition aufgefordert, auf die umweltschädliche Verpackung zukünftig zu verzichten. Als Beispiele nennt die DUH in Plastik verpackte Bananen und Gurken, die Kinderzeitschrift im Foliensack oder Tomaten im Kunststoffeimer. Zum Start der Aktion machen die User im Netz unter anderem diese Vorschläge:

Vorschläge auf Twitter: