21.01.2022 | Verbraucherschutz Strom sparen in der Küche: Mit diesen Tipps sinkt der Energieverbrauch

Im Alltag entstehen in Haus und Wohnung ein hoher Stromverbrauch. Geräte wie Heizungen, Fernseher, Waschmaschine und viele weitere werden im täglichen Leben benötigt, treiben aber auch den Energieverbrauch in die Höhe. Allein in der Küche werden bis zu 40 Prozent des gesamten Stroms in einem Haushalt verbraucht. Wir verraten euch, wie ihr den Stromverbrauch in der Küche verringern könnt!

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Geschlossene Töpfe verringern den Stromverbrauch in der Küche

Nudeln, Kartoffeln, Gemüse, Reis: In der Küche wird naturgemäß viel gekocht. Beim Zubereiten der vielfältigen Speisen wird natürlich auch Energie verbraucht, und das nicht zu wenig. Dabei gibt es einen einfachen Tipp, mit dem sich der Stromverbrauch in diesem Zusammenhang entscheidend reduzieren lässt. Bleiben die Töpfe beim Kochen geschlossen, verbleibt die entstandene Wärme im Behälter, anstatt in die Raumluft zu entweichen. Auf diese Weise verringert sich der Stromverbrauch, denn es wird weniger Energie benötigt, um die gewünschte Temperatur im Topf zu halten.

Beim Backen auf Vorheizen verzichten und Strom sparen

Viele Rezepte und Zubereitungshinweise von Backwaren enthalten den Hinweis, dass der Backofen auf eine bestimmte Temperatur vorgeheizt werden soll, bevor Pizza, Kuchen oder Finger Food in den Ofen kommen. In diesen Fällen ist dies aber gar nicht nötig und bedeutet nur einen unnötigen Stromverbrauch, zumal das Vorheizen einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Zu unseren Stromspartipps gehört daher das Weglassen des Vorheizens. Ausnahmen stellen lediglich Nahrungsmittel dar, für deren Gelingen von Beginn an eine große Hitze benötigt wird. Die Backofentür sollte übrigens während der Zubereitung immer geschlossen bleiben, sonst entweicht viel Wärme in den Raum, während der Ofen weiter heizt, um die gewünschte Temperatur zu halten. Dies führt naturgemäß zu einem erhöhten Stromverbrauch.

Restwärme beim Kochen nutzen trägt zum Energiesparen bei

Werden Herdplatten bei voller Leistung betrieben, verbrauchen sie auch eine nicht zu unterschätzende Strommenge. Natürlich ist es zum Kochen erforderlich, erst einmal eine bestimmte Temperatur zu erreichen – dann aber ist es ratsam, die Herdplatten herunterzuregeln und die sogenannte Restwärme zu nutzen. Schließlich erkalten Herdplatten nicht sofort, sondern kühlen vergleichsweise langsam ab und strahlen dabei immer noch ausreichend Wärme ab. Um Nudeln, Kartoffeln oder Gemüse fertig zu kochen, ist es daher nicht nötig, die höchste Temperaturstufe beizubehalten. Aufs Jahr gesehen ist es so mit einfachen Mitteln möglich, den Energieverbrauch in der Küche entscheidend zu senken.

Je weniger Töpfe zum Einsatz kommen, umso weniger Strom wird verbraucht

Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, tatsächlich alle Herdplatten gleichzeitig zu nutzen, um etwa das Weihnachtsessen für die Familie zuzubereiten. Im Alltag ist es aus Expertensicht aber sinnvoll, beim Kochen möglichst wenige Platten zu verwenden. Jede Herdplatte, die erhitzt wird, verbraucht zusätzlichen Strom. Beim Planen der Mahlzeiten sollten daher regelmäßig Gerichte auf dem Speiseplan stehen, bei denen nur einer oder zwei Töpfe und/oder Pfannen benötigt werden. Sogenannte One-Pot-Gerichte sind hier eine leckere sowie energiesparende Lösung, denn hier wird nur ein Topf verwendet, um darin beispielsweise Pasta, Gemüse und Soße zuzubereiten.