26.09.2022 | Bayern Raupe Nimmersatt, Weghoibe oder ausgebüxte Wellensittiche? Die lustigsten Wiesn-Geschichten 2022

Während der Wiesn kommt es immer wieder zu einigen skurrilen Vorfällen, die auch der Polizei München ein Lachen bescheren. Die witzigsten Geschichten haben wir hier für euch gesammelt.

Foto: Felix Hörhager/dpa

Unter dem Hashtag „#Wiesnschmankerl“ versorgt die Münchner Polizei auch in diesem Jahr die Twitter-User wieder mit Highlights aus ihrem Alltag während des Oktoberfests. Diese und andere witzige Geschichten haben wir für euch zusammengefasst:

"RaupeNimmersatt"

Ein Mann hatte einen gedeckten Tisch im Wiesn-Zelt offenbar mit einem All-you-ca-eat-Buffet verwechselt und am Brotzeitbrettl reichlich zugelangt. Die Rechnung wollte der Besucher dann allerdings nicht bezahlen. Immerhin satt, aber dennoch nicht ohne bitteren Nachgeschmack endete die Aktion für den Gast mit einer Anzeige – und einer Erwähnung in den "Wiesnschmankerln" der Polizei.

"Weghoibe"

Da wollte sich ein Mann nach der Schließung des Tresens doch glatt selber bedienen - der Weg nach Hause durfte nicht ohne die Weghoibe angetreten werden. Leider kam er nicht weiter als bis zum Ausgang.

"löchrigwieeinschweizerKäse"

Eine Schweizerin konnte es wohl kaum erwarten, ihr Essen zu bekommen - jedoch nicht im Zelt. Sie wurde nämlich aus dem Bierzelt höflich herauseskortiert und biss dabei der Ordnerin in die Hand. Das bescherte der Touristin eine Anzeige und der Ordnerin einen Zahnabdruck zur Erinnerung.

"carmapolice"

Eine Besucherin verlor ihr Handy und beschloss es anzurufen. Doch es ging niemand geringeres ran als der Dieb höchstpersönlich. Dieser verlangte einen Tauschhandel - Geld für das Handy. Dabei blieb die Polizei jedoch nicht untätig...

"fliegkleinerwellensittich"

Ein Wellensittich büxte aus und wurde an einem Wiesn-Stand gefunden. Dort wurde die Polizei gerufen und der Vogel ins Tierheim gebracht. War wohl kein langer Flug.

Der Bienenstich und die Corona-Kilos

Bienenstich - dieser schmerzhafte Piks war auf der Wiesn-Sanitätstation am Sonntag gleich vier Mal hintereinander zu behandeln. Ein nachfolgender Patient las "Bienenstich" auf dem Einsatz-Monitor, hielt das für die Speisekarte - und tätigte gleich seine Kuchenbestellung: "Sag mal habt's ihr auch eine Schwarzwälder Kirsch-Torte? Oder habt's ihr nur einen Bienenstich?", zitierte die Aicher Ambulanz den Mann am Montag. Der Münchner war just auf die Station gebracht worden, weil ihm die Lederhose zu eng geworden war - wegen der Corona-Kilos, wie er selbst einräumte. Um trotzdem fesch in Tracht auf die Wiesn zu gehen, habe er sich "eingeschnürt wie sonst Damen im Korsett", berichtete der Sprecher der Sanitätsstation, Markus Strobl. Nach einer Maß sei dann ihm "vermutlich die Luft weg geblieben". Entlassen wurde er mit einem Verbandstape - als Gürteleersatz. Damit sei die Hose befestigt worden, damit er sie nicht wieder ganz schließen musste.

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