27.09.2022 | Bayern Was im Oktober auf den Freistaat zukommt

Neue Änderungen erwarten uns in Bayern auch im Oktober 2022 wieder. Ob mehr Geld für Minijober oder der Reifenwechsel. Was alles passiert, lest ihr hier bei uns.

Foto: PhotoSG/Adobe Stock

Der neue Monat bringt einige Neuigkeiten mit sich. Wir haben euch hier zusammengefasst, welche das sind.

Auf einen Blick:

Das ändert sich im Oktober:

Mindestlohn steigt 

Wer zurzeit nur den Mindestlohn erhält, wird sich freuen: Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1. Oktober auf 12 Euro je Stunde von zuvor 10,45 Euro. Seit 2015 ist der Mindestlohn damit um mehr als 40 Prozent gestiegen.

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Anhebung der Verdienstobergrenze für Minijobber

Parallel zur Erhöhung des Mindestlohns wird die Entgeltgrenze für Minijobs angehoben, für die keine Steuern und Sozialabgaben fällig sind. Der monatliche Maximalbetrag liegt ab Oktober bei 520 Euro.

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Reifenwechsel

Eine generelle Winterreifenpflicht gibt es zwar in Deutschland nicht, stattdessen eine situative. Das heißt, dass man bei winterlichen Straßenverhältnissen, also bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte, nur mit Winterreifen fahren darf. Die Faustformel von Oktober bis Ostern (O bis O) ist ein grober Hinweis, so der ADAC.

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Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Vollständiger Impfschutz

Ab 1. Oktober liegt ein vollständiger Impfschutz nach drei Impfungen vor. Menschen, die zweimal geimpft und genesen sind, gelten ebenfalls als vollständig geimpft.

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Partielle Sonnenfinsternis

Herausragendes Himmelsereignis im Oktober ist eine partielle Sonnenfinsternis am 25. Oktober. Sie ist in den frühen Mittagsstunden von ganz Deutschland aus zu beobachten. Um 12.49 Uhr tritt die Neumondphase ein. Da der Mond am folgenden Tag die scheinbare Sonnenbahn von Nord nach Süd überquert, streift er die Sonnenscheibe und bedeckt einige Prozent ihrer Fläche. Die nächste von Deutschland aus beobachtbare Sonnenfinsternis findet erst am 29. März 2025 statt. Beginn und Bedeckungsgrad sind bei der partiellen Sonnenfinsternis ortsabhängig. Für München beispielsweise lauten die Daten: Beginn 11.14 Uhr, Ende 13.17 Uhr, maximaler Bedeckungsgrad 23,6 Prozent.

WICHTIG: Schaut nicht mit bloßen Augen oder nur der Sonnenbrille in die Sonne, sonst drohen euch ernsthafte Augenschäden. Es gibt spezielle Brillen, mit denen ihr gefahrlos in die Sonne schauen könnt.

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Foto: Henning Kaiser/dpa

Heizungscheck

Die Verordnung „Maßnahmen der Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung durch mittelfristig wirksame Maßnahmen“ verpflichtet Gebäudeeigentümer mit Gasheizungen künftig zur Überprüfung ihrer Heizung, um Energie zu sparen. Die Regelung tritt am 1. Oktober in Kraft und gilt für zwei Jahre.

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Corona-Regelungen

Ab Oktober gelten neue Corona-Regeln. Bundesweit vorgeschrieben werden FFP2-Masken in Kliniken, Pflegeheimen und Arztpraxen. Auch in Fernzügen gilt weiter eine Maskenpflicht, wobei für Kinder eine einfache OP-Maske reicht. In Flugzeugen fällt die Maskenpflicht weg. In Pflegeheimen und Kliniken muss zudem vor dem Zutritt ein negativer Test vorgelegt werden.

Die Länder können zudem eine Maskenpflicht in Nahverkehrszügen und -bussen sowie in Innenräumen wie Geschäften und Restaurants vorschreiben, müssen dies aber nicht. Wer einen negativen Test vorzeigt, ist in der Gastronomie und bei Veranstaltungen zwingend von einer solchen Pflicht auszunehmen. An Schulen und Kitas können Tests vorgeschrieben werden. Ab Klasse fünf ist eine Maskenpflicht möglich. Wenn sich die Infektionslage verschlimmert, können die Länder mit einem Landtagsbeschluss weitere Vorgaben machen. Dazu zählen etwa Besucher-Obergrenzen für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen.

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Steuererklärung steht an

Wie in den vergangenen Jahren steht zum 31. Oktober die Steuererklärung an, falls ihr im Jahr 2021 in Kurzarbeit wart. Bis spätestens zu diesem Datum müssen die Unterlagen beim Finanzamt sein und ihr bekommt unter Umständen wieder etwas Geld zurück. Doch nicht nur die Einkommenssteuer muss dann da sein, auch Immobilieneigentümer haben noch bis zum 31. Oktober Zeit, ihre Grundsteuererklärung einzureichen. Wer dem nicht nachkommt, muss mit Erinnerungsschreiben des Finanzamtes oder Zwangsgeldern rechnen.  

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Neue Fragen zur Theorieprüfung

Am 1. Oktober 2022 gibt es eine Änderung für die Führerscheinprüfung, denn die Fragen werden zum 1. Oktober geändert. Dabei kommen neue Fragen hinzu und viele anderen werden überarbeitet sein. Wer also mit den alten Fragen lernt, sollte das schnell umändern.

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Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

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