17.05.2019 | Bayernreporter Katastrophenschutzübung am Samstag: Diese Straßen in Nürnberg sind gesperrt

Am Nürnberger Hafen wird am Samstag (18.05.) der Katastrophenfall geprobt: Feuerwehr, Polizei und Technisches Hilfswerk trainieren, was bei einem Großbrand in einem Tanklager mit rund achtzig Verletzten zu tun wäre. Insgesamt sind rund 900 Personen beteiligt. Die Übung wirkt sich auch auf den Verkehr aus.

Foto: Bayernhafen Nürnberg/dpa

Nicht wundern, wenn ihr Samstagfrüh (18.05.) in Nürnberg gleich Sirenen heulen hört und mehrere Einsatzwagen unterwegs sind. Die Stadt führt von 6.30 bis 16 Uhr im Hafengebiet eine umfangreiche Katastrophenschutzübung durch. An der Übung sind insgesamt rund 900 Personen beteiligt.

Übungsszenario: Großbrand in Tanklager 

Auch Parkplätze und Straßenabschnitte im Bereich Hafen wurden gesperrt. Feuerwehr, Polizei und Technisches Hilfswerk trainieren, was bei einem Großbrand in einem Tanklager mit rund achtzig Verletzten zu tun wäre. Auch die Nürnberger Krankenhäuser machen bei der Großübung mit.

Diese Katastrophenschutzübung dient der Überprüfung des externen Notfallplans für einen Störfallbetrieb.  Während der Übung ist auf dem Areal der Bayernhafen GmbH vermehrt mit Fahrten von Hilfsdiensten und Einsatzfahrzeugen zu rechnen. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren.

Diese Straßen sind wegen der Übung gesperrt

Das Hafengebiet ist am Samstag nur eingeschränkt zu erreichen. Folgende Straßen sind gesperrt:

  • die Hamburger Straße zwischen Bochumer und Koblenzer Straße von 8 bis 14 Uhr.
    In diesem Abschnitt gilt zudem von Mittwoch, 15. Mai, bis Samstag, 18. Mai 2019, ein absolutes Halteverbot, das von der Polizei kontrolliert wird.
  • die Bochumer Straße zwischen Duisburger Straße und Hamburger Straße,
  • die Beckenkopfstraße / Feuerstraße zwischen Bremer Straße und Rotterdamer Straße.
    Die Beckenkopfstraße ist bereits seit Freitag, 17. Mai 2019, 15 Uhr nicht mehr befahrbar.