18.06.2019 | Bayernreporter Trotz Ärger um Mathe-Prüfung: Bayerns G8-Schüler mit drittbestem Abi-Schnitt

Bayerns Kultusminister Piazolo hat jetzt das vorläufige Gesamtergebnis vom diesjährigen Abitur bekanntgegeben. Nach Auswertung der Ergebnisse von 98 Prozent der bayerischen Gymnasien ist klar: Es war das drittbeste Ergebnis seit Einführung des achtjährigen Gymnasiums.

Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Noch sind zwar nicht alle Abschlussnoten beim bayerischen Kultusministerium eingegangen, dennoch legt Minister Michael Piazolo jetzt den Landesdurchschnitt des diesjährigen Abiturs vor. Demnach liegt die noch vorläufige Durchschnittsnote bei:

2,29

98 Prozent der bayerischen Gymnasien haben die Abiturergebnisse übermittelt. Laut Piazolo haben die Abiturientinnen und Abiturienten in Bayern das drittbeste Ergebnis seit Einführung des achtjährigen Gymnasiums im Jahr 2011 erreicht. Zu den „guten Ergebnissen“ gratulierte er den Absolventen.

So haben die Schüler in den Einzelfächern abgeschnitten

Zugleich gab Piazolo die vorläufigen Landesschnitte für die beiden Pflichtprüfungsfächer Deutsch und Mathematik an. In Deutsch erzielten die Abiturienten einen Schnitt von 3,03, im Fach Mathematik von 3,26. Damit sei das Ergebnis etwas schlechter als in den vergangenen Jahren ausgefallen, so der Kultusminister. Nach der Mathe-Prüfung hatte es in Bayern heftige Beschwerden gegeben, weil die Prüflinge die Aufgabenstellungen teils zu schwer fanden.

Das Traumergebnis von 1,0 erreichten in Bayern dieses Jahr 2,24 Prozent der Schüler.

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