20.09.2021 | Deutschland Ausbildungsberufe im Vergleich: In diesen 10 Berufen verdienen Azubis am meisten

Je mehr Geld, desto mehr Verantwortung. Das zeigt sich schon bei vielen Jobs in der Ausbildung - aber nicht immer. Ein Gehaltsportal hat nun mal verschiedene Ausbildungsberufe unter die Lupe genommen und geprüft, wo man am meisten verdient. Bei der Polizei? Als Mechatroniker*in? Wir sagen's euch!

Foto: Katja Sponholz/dpa

Der erste Job! Das erste richtige Gehalt! Viele neue Auszubildende haben ihren beruflichen Werdegang begonnen. Für manche bedeutet das auch: Weg von Muttis Tasche und endlich finanziell auf eigenen Beinen stehen. Aber - wo verdient man eigentlich wie viel? Das hat sich das Online-Portal gehalt.de näher angeschaut. Hier kommt also die Top 10! Wir sagen euch, für welche Ausbildung ihr am meisten Geld bekommt. 

Platz 10

Als Maurer*in lernt ihr drei Jahre und bekommt zwischen 550 Euro und 1.200 Euro brutto

Platz 9 

Verwaltungsfachangestellte werden in jedem Bereich gebraucht und das macht sich bezahlt. Beim Einstieg zahlen die Firmen circa 2.000 Euro.

Platz 8

Ohne IT und Computer kommt fast kein Betrieb mehr aus. Fachinformatiker*innen werden deshalb überall gesucht. Wer sich mit mehr auskennt als nur Copy und Paste, der bekommt schon in der Ausbildung 700 bis 900 Euro monatlich. Im Beruf können sogar 4.000 Euro im Monat drin sein.

Platz 7

Die Polizei dein Freund und Helfer. Und neben dem normalen Einkommen bekommen die angehenden Ordnungshüter auch noch Nacht- und Wochenendzuschläge. Monatlich gibt für Polizisten 1.100 Euro im Monat plus viel Verantwortung.

Platz 6

Technische Zeichner*innen sitzen nur noch selten am Schreibtisch und zeichnen. Komplexe Computerprogramme werden zum Gestalten genutzt. Das fordert nicht nur Kreativität und räumliche Vorstellungskraft, sondern auch physikalische und mathematische Fähigkeiten. Im ersten Jahr gibt's dafür bis zu 800 Euro und dann geht's sogar über 1.000 Euro.

Platz 5

Kräftige Hände werden bei den Mechatroniker*innen gesucht. Und falsch gedacht, wer nur an Autos denkt. Die Branche ist vielfältig und kann alles umfassen von Luft und Raumfahrt bis zu Kommunikationstechnik. Los geht's bei 800 bis 1.000 Euro.

Platz 4

Zahlenjongleure werden bei den Bankkaufmännern und -frauen gesucht. Gelehrt wird vom Zahlungsverkehr bis zu der Bildung von Vermögen und Kreditgeschäften. Rechnen können ist also von Vorteil. Eingestiegen wird bei 2.100 Brutto.

Platz 3

Ähnlich wie die Banklehre ist auch die Versicherungsausbildung eine sehr vielfältige. Neben psychologischen Elementen, die wichtig für eine Beratung sind, lernen Azubis auch alles über Versicherungen und Vertragswesen. Los geht's bei 650 Euro bis zu 1.000 im Monat. 

Platz 2

Wir nähern uns mit großen Schritten dem ersten Platz. Davor landen die Binnenschiffer/innen noch auf dem zweiten Platz. Die Voraussetzungen dafür sind kurios. Gefordert werden Seetauglichkeit und der Wille auch bei Nacht zu arbeiten. Wer sich dann nicht über die Reling beugt, um die Fische zu füttern, bekommt am Ende 1.100 Euro.

Platz 1 

Tada! Hier kommt der erste Platz. Wer Fluglotse*in werden möchte, übernimmt extrem viel Verantwortung. Starke Nerven sind gefordert, um Flugzeuge vom Boden aus zu navigieren und Starts und Landungen der Maschinen zu koordinieren. Das zahlt sich aus. An manchen Standorten gibt es schon im zweiten Lehrjahr zwischen 3.000 und 4.500 Euro brutto.

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