17.06.2021 | Deutschland Gültig bis mindestens Mitte September: Diese Reiseregeln wurden beschlossen

Die Corona-Lage enspannt sich - trotzdem zeigen sich Bund und Länder weiter besorgt über die riskanteren Virusvarianten. Doch Deutschland soll gewappnet bleiben, auch wenn jetzt viele in die Ferien wollen.

Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Bei Urlaubsreisen ins Ausland sollen trotz sinkender Corona-Zahlen den ganzen Sommer über Vorgaben zu Tests und Quarantäne greifen. Die Regeln für Reiserückkehrer sollten bis mindestens Mitte September verlängert werden. Ziel ist, die Ausbreitung riskanterer Virusvarianten so lange es gehe zu verhindern.  Zum Start der Sommerreisesaison rief Bundesgesundheitsminister Spahn zu Vorsicht im Urlaub auf. Die Gesundheitsminister hätten sich verständigt, dass die Reiseregeln bis mindestens Mitte September weiter gelten sollten - «mindestens bis zum Ende der Reisezeit», betonte Spahn. 

Diese Regeln gelten für die Einreise nach Deutschland nach dem Urlaub:

  • Personen die mit dem Flugzeug einreisen, müssen grundsätzlich vor dem Abflug ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis vorlegen
  • im Straßen- und Bahnverkehr soll es verstärkt Kontrollen an den Grenzen geben
  • Einreisende nach Voraufenthalt in einem Risikogebiet sind verpflichtet die digitale Einreiseanmeldung auszufüllen und die erhaltene Bestätigung bei Einreise mit sich zu führen.
  • wer aus Risikogebieten zurückkehrt, muss 10 Tage in Quarantäne, außer man weist aktiv eine Negativtestung nach oder ist vollständig Geimpft oder genesen 
  • wer aus Hochinzidenzgebieten einreist, muss 10 Tage in Quarantäne - frühestens nach 5 Tagen ist eine Freitestung möglich.  Geimpfte und genesene müssen nicht in Quarantäne. Bei der Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet gilt 14 Tage Quarantäne ohne Möglichkeit zum Freitesten.