23.02.2021 | Deutschland Neue Beschlüsse: Impfungen für Lehrer und Erzieher

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben bei einer Schalte über frühere Impfungen von Lehrern und Erziehern gesprochen. Das sind die Beschlüsse.

Foto: Leszek Szymanski/PAP/dpa

Zehn Bundesländer haben zeitgleich zum 22. Februar 2021 wieder mehr Klassen in den Wechselunterricht gelassen. Nach einer langen Erholung der Inzidenzzahlen steigen diese bereits wieder leicht an.

Hohe Infektionszahl an Schulen 

Auch Studien haben die hohe Ansteckungsrate in Schulen und Kitas belegt. Weil viele Fraktionen diesen Lebensbereich für besonders wichtig erachten, soll die Rückkehr in die Schulen und Kitas möglichst schnell voranschreiten. 

Neue Corona-Varianten

Angesichts der neuen britischen und südafrikanischen Corona-Mutanten, die sich schnell ausbreiten, haben die Gesundheitsminister jetzt entschieden, Lehrer und Erzieher bei den Impfungen zu priorisieren. Damit soll die Wahrscheinlichkeit weiterer Infektionsherde an Schulen und Kitas gesenkt werden. 

Beratung der Gesundheitsminister

So sei vor allem in den Kindertagesstätten das Einhalten von Abständen kaum möglich. Bayerns Gesundheitsminister und aktueller Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz der Länder (GMK) Klaus Holetschek betonte nach der Schalte: 

„Die Bundesländer haben sich ohne Gegenstimmen für die neue Regelung ausgesprochen“ 

Zudem habe Bundesgesundheitsminister Spahn angekündigt, die Priorisierung in einem Schnellverfahren bis Mitte der Woche in die Impfverordnung aufzunehmen. Auch Beschäftigte an Förderschulen sind davon betroffen.

Wichtig: Bei dem Beschluss handelt es sich um eine Priorisierung bei der Impfreihenfolge. Dabei geht es um den Zeitpunkt des Impfangebotes, nicht um eine verpflichtende Impfung für Lehrer und Erzieher. 

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