13.03.2018 | Blog Geheimakte OEZ 4. Landtag fordert Auswertung zum Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum

Der Amokanschlag vom Münchner OEZ hat auch in der bayerischen Landespolitik ein Nachspiel. Mehrere Abgeordnete haben die Staatsregierung aufgefordert, das Urteil gegen den Waffenhändler und Gutachten zu dem Fall noch einmal zu bewerten.

Der Amokanschlag vom Münchner OEZ hat auch in der bayerischen Landespolitik ein Nachspiel. Mehrere Abgeordente haben die Staatsregierung aufgefordert, das Urteil gegen den Waffenhändler und Gutachten zu dem Fall noch einmal zu bewerten. Dabei geht es ihnen um die Motive des Täters David Sonboly und um eventuelle Hintermänner. 

Letztlich steht da vor allem die Frage zur Debatte: War Sonboly ein einsamer Amokläufer oder war das ein Terroranschlag? Diese Frage ist schon seit langem schwer umstritten. Die Opfer-Angehörigen und ihre Anwälte sind fast durchweg der Meinung, es handele sich um Terror. Die Behörden und auch das Gericht gehen von einem Einzeltäter ohne politische Motive aus. Auch die Gutachter sind sich nicht einig. Einer von ihnen spricht von „Lone Wolf Terrorism“ und sieht gleichzeitig Bezüge zu den überwiegend rechtsextrem tickenden Mitgliedern des Darkweb-Waffenforums. Um sein Gutachten, das er im Auftrag der Stadt München erstellte, gab es massiven Ärger. 

Dazu demnächst mehr hier und in einer der nächsten Podcast-Folgen.

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